SchülerInnen

Stimmen aus der Schule

Dunja: „Ich mag die Schule sehr, weil man nicht so viel Druck bekommt wie in anderen Schule und das find ich sehr gut. Du hast die freie Wahl, was du lernen kannst.“

Johanna: In der Freiarbeit kann man sich entscheiden, in welchen Raum man mit seinen Sachen geht und was man dort lernt. Es gibt in jedem Raum verschiedene Themen, z.B. im Kosmosraum da gibt’s Tiere, Natur, Himmel, Sterne, Physik, viele verschiedene Dinge. Es gibt einen Sprachraum, das geht’s um Schreiben, Lesen und Wörter, Buchstaben. Es gibt einen Matheraum, da geht’s um Zahlen, Rechnen.“

Helena: „Die Freiheit, dass wir nicht müssen, sondern dürfen oder können. Ich hab größere Lust in die Schule zu gehen, wenn ich nicht MUSS, sondern wenn ich mir aussuchen kann, was ich mach. Das find ich sehr schön!“

Jakob: „Es ist, find ich, einfach besser, wenn man machen kann, was einem Spaß macht, als wenn man machen muss, worauf man keine Lust hat. Das Schönste ist, dass es einem Spaß macht, dass man Spaß haben kann – auch mit den Lehrern.“

Jana: „Das schönste ist, dass die Lehrer so nett sind. Ich würde anderen Kindern empfehlen hier in die Schule zu gehen, weil’s hier toll ist zu lernen und weil man immer die Wahrheit sagen kann und was einen bedrückt. Wenn mich etwas bedrückt, kann ich mit einer Freundin oder einem Lehrer drüber reden.“

Waiona:Das Schönste an der KreaMont ist für mich, dass man frei lernen kann und dass man auch mit einem Teppich auf dem Boden lernen kann. In der Schule mach ich am liebsten im Kosmosraum Projekte, z.B. über den Laubfrosch. Wenn ich ein Projekt machen will, dann such ich mir ein Tier raus und dann schreib ich den Namen groß und dann such ich Informationen in den Büchern. Wenn das Projekt fertig ist, dann kann man’s präsentieren in seiner Stammgruppe.“

Mira: An der KreaMont ist super, dass die Kinder in der Soziokratie sind und mitentscheiden können.“

Liam: Ich finde besonders, dass die Schule offen für Veränderungen ist.“

Stimmen von AbsolventInnen

Der Weg und Werdegang der KreaMont-AbsolventInnen gibt einerseits den PädagogInnen wertvolle Bestätigung für das, was sie tagtäglich tun. Andererseits bestärkt er die Eltern in ihrer Schulwahl. An der Schule Interessierte bekommen Antwort auf die Frage „Kann das funktionieren?“ – Ja, es funktioniert!

HARALD LIST, „GRÜNDUNGS“-SCHÜLER VON 1994 BIS 1998

Persönlicher Werdegang im Anschluss an die KreaMont:

Umstieg ins Gymnasium Klosterneuburg, danach Wechsel an die HLW Tulln. Nach Matura und Zivildienst Studium der Volkswirtschaft, Filmproduktion (B.A.) und Journalismus (M.A.).  Aktuell hauptberuflich tätig als Medienbeobachter und -analyst sowie als freiberuflicher Medienberater und Journalist.“

Wie hast Du den Umstieg in eine weiterführende Schule erlebt?

Im letzten Jahr der KreaMont gab es einen gewissen Druck, es doch irgendwie ins Gymnasium zu schaffen. Durch diesen auch selbst auferlegten Druck habe ich im letzten KreaMont-Jahr sicher die größten Fortschritte gemacht. Im Gymnasium hatte ich anfangs Probleme in Englisch, aber keine in Mathematik.“

FLORIAN MÖDRITSCHER, SCHÜLER VON 2004 BIS 2012

Acht unvergessliche und unglaublich tolle und prägende Jahre.“

Wie hast Du den Umstieg in eine weiterführende Schule erlebt?

Natürlich war es eine große Umstellung: von knapp 60 auf knapp 2000 Schüler. Sowohl in den allgemeinbildenden Fächern wie Mathe, Deutsch und Englisch als auch in Geografie etc. war ich mit meinen neuen KlassenkollegInnen größtenteils gleich auf, wenn nicht sogar besser dran. Als weiterer toller Effekt war zu beobachten, dass ich anscheinend einer der wenigen war, der die letzten acht Jahre Schule eigentlich genossen hatte. Eine sehr positive Eigenschaft, die ich von der KreaMont mitnehmen konnte, war die Selbstorganisationsfähigkeit.“

MARA BAURECHT, SCHÜLERIN VON 2006 BIS 2014

Es waren die besten acht Jahre meiner Schulzeit, in denen ich Spaß und alle Freiheiten hatte, das zu lernen, was mich interessiert, in Gesellschaft von guten FreundInnen und LehrerInnen, denen es wichtig ist, dass jeder gefördert und respektiert wird.“

Wie hast Du den Umstieg in eine weiterführende Schule erlebt?

Im ersten halben Jahr musste ich mehr Zeit fürs Lernen aufwenden als meine MitschülerInnen. Danach war ich auch in den Fächern, die ich in der KreaMont etwas vernachlässigt hatte, auf dem Stand meiner MitschülerInnen. In der KreaMont wurde eindeutig mehr Wert auf die wichtigeren Dinge im Leben wie Toleranz, Lebensfreude und soziale Kontakte gelegt. Dadurch war es für mich unverständlich, dass den meisten in meiner Klasse Noten so wichtig waren und dass sie glaubten, dass sie dumm sind, nur weil sie einen Fünfer geschrieben haben.“

Inwiefern hat Deine Zeit in der KreaMont dich geprägt?

Ich bin extrem froh, dass ich acht Jahre in der KreaMont verbringen durfte. Ich bin dankbar, dass in dieser Zeit Wert auf Respekt und Toleranz gelegt wurde und niemand mit Noten, die nichts über die Intelligenz aussagen, belastet wurde.“

AbsolventInnen-Statistik

In den Jahren 2018 bis 2020 gingen von insgesamt 18 AbsolventInnen

1 %
BORG

in ein Bundesoberstufen-realgymnasium

1 %
BHS

in eine berufsbildende höhere Schule

1 %
WALZ

in die w@lz