Stimmen aus unserer Schule

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Lia, Schülerin, 7 Jahre: Der Hort ist schön. Dass es keine Hausübungen gibt und dass wir mit Material arbeiten können. Dass wir mehrere Räume haben, in denen wir arbeiten können. Das Werken im Werkraum ist toll und dass ich entscheiden kann, in welchem Raum ich arbeiten mag.

Tara, Absolventin, 13 Jahre, (derzeit Gymnasium Feldgasse, Wien): Für jeden Lerntyp war etwas dabei. Manche Leute behaupten, nur durch Schularbeiten und Tests bleibt der Stoff hängen, ich bin überhaupt nicht dieser Meinung, sondern ich glaube, man merkt sich Sachen viel besser, wenn man sie mit guten Erinnerungen verknüpft.

Barbara, Mutter eines Absolventen: Durch die KreaMont konnte unser Sohn u.a. erleben und erfahren, was es bedeutet, mit seinen Fähigkeiten, Bedürfnissen und Defiziten ernst genommen zu werden. Innerhalb einer empathischen, gleichberechtigten und auch humorvollen Schulgemeinschaft konnte er Sozialkomptenz erwerben und „nebenbei“ auch ausreichend Schreiben, Rechnen und Lesen lernen.
Wir haben ganz sicher durch die Zeit unseres Sohnes in der KreaMont viel mehr als ein gutes alternativpädagogisches Schulangebot erhalten: eine tolle, interessante Gemeinschaft,  eingebettet in vielfältige bereichernde Sozialkontakte, zahlreiche Entwicklungs- und Lernangebote für uns Eltern, sowohl im pädagogischen als auch im sozialen Bereich.
Was wir glauben, was er davon gehabt hat: die Möglichkeit, mit allen Sinnen zu begreifen, zu erforschen, zu handeln, zu lernen …. schlichtweg, sich zu entwickeln, ohne verbogen zu werden.

Aus dem FotoprojektChristoph, Schüler, 8 Jahre: Gut an der Schule ist, dass wir uns ausmachen können, was wir machen wollen.

Karin und Gerald, Eltern zweier Absolventinnen: Rückblickend betrachtet waren die jeweils 4 Jahre KreaMont für unsere Töchter eine Zeit, in der sie lernten, sich ihre Lernziele selbst zu stecken und zu überprüfen, wie sie ihre Talente, z.B. zu schreiben, wirklich entfalten konnten.
Sie lernten, sich die Zeit (inklusive Pausen) selbst einzuteilen,  dass sie vieles ausprobieren konnten, anstatt nach dem leider immer noch weit verbreiteten Motto zu lernen: „So ist das, das musst du dir halt merken!“
Sie lernten, sich selbst einzuschätzen (wie lange brauche ich für etwas, was traue ich mir zu, was kann ich und was weniger gut…)
Sie profitierten davon, mit Materialien und auf verschiedene andere Arten zu lernen. Sie lernten ihre Freiräume zu gestalten, hatten viel Spaß (auch beim Lernen). Unsere (Eltern-Kind) Beziehung  konnte sich frei von Hausübungs- und Schularbeitsstress entwickeln.
Ihrer eigenen Einschätzung nach haben sie sich viele wichtige Sachen gemerkt. Sie lernten auch Erwachsenen gegenüber selbstbewusst aufzutreten und ihre Meinung zu äußern. Sie lernten, auch längerfristige Ziele zu verfolgen.
Der erste Eindruck von Schule, den unsere Kinder in der KreaMont gewinnen konnten, war ein prägender, der für sie nach wie vor sehr viel Gewicht hat und mit ihren eigenen Worten ein „optimaler Start“ war.

Laura, Absolventin, 14 Jahre (derzeit Gymnasium Feldgasse Wien): … dass ich da aufgenommen wurde in dem Gymnasium mit dem Englisch-Schwerpunkt – ich musste in Deutsch, Englisch und Mathematik Aufnahmsprüfungen machen und die hab ich alle geschafft und auch jetzt tu ich mir überhaupt nicht schwer in der Schule.

Stefan, Vater: Ich mag den kurzen Schulweg, das feine Kollektiv der Eltern und der Kinder. Meinem Sohn macht‘s Spaß. Die Kinder verschiedenen Alters sind eine Bereicherung. Mein Sohn muss nicht „leisten“, sondern lernt in einer liebevoll betreuten Umgebung. Er wird fürs Gymnasium in der Schule gut vorbereitet.

Tessa, Absolventin, 18 Jahre (derzeit Graphische/Auslandsjahr): Mit dem Wechsel in die Regelschule ist es mir sehr, sehr gut gegangen! Im Sommer nach dem ersten Jahr habe ich fast eine Woche durchgeschlafen, so müde war ich. Aber es ist ein gutes Gefühl seine erste 1 zu bekommen oder 2, oder 3. Es war eine Umstellung, aber kein Problem. Ich dachte, nur weil ich mit einer anderen Lehrmethode gelernt habe, kann ich weniger, es ist aber dann im Endeffekt aufs selbe rausgekommen. Wie bei den anderen, die nicht aus in der KreaMont waren.
Nach der KreaMont bin ich auf die Graphische, Grafik und Kommunikationdesign gegangen und war drei Jahre dort. Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich mir in den Kopf gesetzt, ein Austauschjahr zu machen und  im Moment sitze ich in Haapsalu, Estland bei meiner liebsten Gastfamilie auf dem Sofa. Morgen fahre ich nach Tallinn, Helsinki und dann weiter nach Stockholm (oh, wie ist das Leben schön!)  Verstehe und spreche (wenn auch noch nicht so gut) Estnisch. Nächstes Jahr gehts dann zurück auf die Graphische, Matura ahoi!

Elias, Absolvent, 18 Jahre (hat die Gastgewerbe-Fachschule Judenplatz abgeschlossen und macht derzeit eine Zusatzausbildung zum Patissier): Ich hatte keine Aufnahmeprüfung, weil meine Noten gut genug waren. Die klassischen Lerninhalte wie Deutsch sind mir in der nächsten  Schule nicht abgegangen. Da ist ein Grundwissen da. Ich bilde mich auch viel durch Lesen und Filme weiter. In Englisch bin ich einer der Klassenbesten, auch in Französisch schriftlich. Ich glaube, dass ich mir unter der Stunde wesentlich mehr merke als andere. Ich mache fast keine Hausübungen und lerne gar nicht zuhause und habe gute Noten. Schön war, dass die Eltern sich auch alle gegenseitig kennen, in Wien in der Schule kennt man nicht einmal die Eltern der Freunde.

Marlies, Absolventin, 23 JahreMarlies, Absolventin, 23 Jahre (arbeitet derzeit an ihrer Dissertation in Politikwissenschaften an einer Universität in Kanada): Ich habe eigentlich fast die ganze Zeit Geschichten geschrieben und habe es sehr genossen, dass niemand meine Geschichten kritisiert hat und niemand versucht hat, meine Kreativität zu bremsen. Vielleicht hätte ich beim Mathematiklernen ein bisschen mehr Druck gebraucht, aber im Allgemeinen habe ich eine Liebe zum Lernen entwickelt, die mir leider bis zu einem gewissen Grad in den weiterführenden Schulen wieder ausgetrieben wurde. Ich habe immer noch sehr viele verschiedene Interessen, nachdem wir wirklich sehr viele unterschiedliche Projekte gemacht haben. Zu guter letzt ist mir auch noch das Regelschulespielen in Erinnerung geblieben. Für uns war es wirklich unvorstellbar, dass anderen Kindern die Schule nicht Spaß macht.
Im Gymnasium habe ich erlebt, dass es unangenehme Folgen hat, wenn man etwas anders ist als der Durchschnitt – in meinem Fall sehr kreativ zum Beispiel. Man wird dazu gedrillt, ja so zu denken wie der jeweilige Professor und wird auch von den Mitschülern oft als Streber bezeichnet und dadurch eher von der Klassengemeinschaft ausgeschlossen. Auch für eine akademische Laufbahn wird man nicht richtig vorbereitet, weil man im Allgemeinen nicht lernt, Dinge zu hinterfragen, etwas zu recherchieren oder kritisch zu denken. Ich würde daher jedem Gymnasiasten/jeder Gymnasiastin empfehlen, ein Jahr im Ausland zu verbringen um seinen/ihren Horizont zu erweitern und auch eventuell später ausländische Universitäten in Betracht ziehen. Ich selber war ein Jahr in Irland in der Schule und habe in Österreich, der Schweiz, England und Kanada studiert. Ich hatte eigentlich leistungsmäßig überhaupt keine Probleme beim Umstieg. Ich habe sofort in der ersten Klasse lauter Einser gehabt, außer in Mathematik, aber das beherrsche ich noch immer nicht, obwohl ich einen Master of Science-Titel habe.
Das größte Problem hatte ich mit dem Verhalten meiner Klassenkameraden. Immer wenn es Probleme gab, haben die sich wild beschimpft und einander verprügelt. Ich wollte allerdings, wie ich es in KreaMont gelernt hatte, den Konflikt ausdiskutieren und eine friedliche Lösung finden. Nach ein paar Monaten habe ich dann selber angefangen die Konflikte mit Gewalt zu lösen, weil niemand mit mir über Konflikte reden wollte.
Als ich noch in der KreaMont-Schule war, haben sich die Eltern, meine inklusive, immer Gedanken gemacht, dass vielleicht einmal aus den Kindern nichts werden könnte. Ich bin zwar nicht mehr mit allen Klassenkameraden/innen in Kontakt, aber die, von denen ich noch ab und zu Lebenszeichen empfange, sind sehr weltoffen, kreativ und erfolgreich im Studium.